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Der botanische Garten hat ein erstes Mal gelockt und mir ein paar schöne Impressionen mitgegeben.


Auch im Tierpark Lange Erlen gab es das eine oder andere schöne Motiv, auch wenn gerade die Luchse sich sehr rar machen, resp. nicht so posieren wollen, wie ich mir das vorstelle. Nichtsdestotrotz gibt es auch hiervon ein paar Ergebnisse.


Letztes Wochenende waren Angi und ich mit Fotofreunden zum ersten Mal in Colmar. Einem sehr schönen und malerischen Städtchen mit Hang zum Kitsch. Einige schöne Details konnte ich hier auf den Sensor bannen.


Dann habe ich im Standard-Zoom und im Weitwinkelbereich etwas getestet. Resultat: es gibt auch ganz tolle andere Optiken, doch ich darf mich mit meinen Objektiven auch schon ganz zufrieden geben und tolle Aufnahmen sind mit meiner Ausrüstung definitiv realisierbar... es liegt alleine an mir.


In diesem Sinne - weiter üben...

AKtuell

Die Tatsache, dass eine (im konventionellen Sinn) technisch fehlerhafte Fotografie gefühlsmässig wirksamer sein kann

als ein technisch fehlerloses Bild, wird auf jene schockierend wirken, die naiv genug sind zu glauben,

dass technische Perfektion den wahren Wert eines Fotos ausmacht.


Andreas Feininger (1906-1999)



Zwölf gute Fotos im Jahr sind eine gute Ausbeute.


Ansel Adams

(1902-1984)

Bilder AKtuell

Stand: 08.04.2010                                                                                                                                             Copyright by Michael Frei

„Hat er einmal eingesehen, dass die meisten Fotos unnaturalistisch sind, kann ein Fotograph darauf verzichten, nach „Naturalismus“ zu streben, zumal dieser nie mehr als eben oberflächlich sein kann und strenggenommen nur einen Pseudorealismus darstellt, der auf alten, überlieferten, akademischen Normen beruht, die unweigerlich zu Durchschnittsarbeiten führen müssen. Statt sich einengende Beschränkungen aufzuerlegen, sollte der Fotograph lieber die fabelhaften Möglichkeiten der fotographischen Mittel soweit wie möglich dazu ausnutzen, die „Grenzen des Sehens“ zu überschreiten, die durch die Unzulänglichkeit unserer Augen errichtet worden sind.

Er sollte also die Kamera als ein Mittel auffassen, die Welt zu erforschen und seinen Horizont zu erweitern; als ein Instrument, das Leben dadurch reicher und sinnvoller zu machen, dass man Einsicht in viele Erscheinungsformen gewinnt, die sonst unbekannt blieben; als ein machtvolles Werkzeug der Forschung und letzten Endes als ein Verbreitungsmittel für Wissen und Wahrheit.“


Aus: Andreas Feininger‘s Grosse Fotolehre (1978, 7. Auflage 2001)